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Für Oldtimer-Besitzer

Was Sie wissen sollten, bevor wir beginnen

Praktische Informationen für Besitzer von Fahrzeugen aus den Baujahren 1950 bis 1990, die eine Innenraumrestaurierung planen.

Welche Fahrzeuge wir bearbeiten

Unser Arbeitsfeld umfasst Fahrzeuge der Baujahre 1950 bis 1990 aller Hersteller – deutsche, europäische und amerikanische Fabrikate. Entscheidend ist nicht die Marke, sondern die Epoche. Innenräume aus dieser Zeit haben spezifische Materialien, Verarbeitungstechniken und Maßtoleranzen, die sich grundlegend von modernen Fahrzeugen unterscheiden.

Wir bearbeiten sowohl Fahrzeuge, die vollständig restauriert werden sollen, als auch solche, bei denen nur einzelne Komponenten erneuert werden müssen. Ein einzelner Sitz, ein beschädigtes Verdeck oder ein gerissenes Armaturenbrett sind ebenso mögliche Aufträge wie eine vollständige Innenraumrestaurierung.

Unser Arbeitsfeld im Überblick

Sitze und Türkarten mit zeitgenössischen Stoffen und Ledern nach Originalmustern, Verdecke für Cabriolets nach Herstellermaßen, Teppichsätze nach Werksschablonen sowie Holz- und Bakelit-Armaturenbretter bilden die vier Kernbereiche unserer Arbeit.

Häufige Fragen

Was Besitzer uns oft fragen

Muss ich das Fahrzeug vollständig restaurieren lassen?

Nein. Wir arbeiten auch an einzelnen Komponenten. Wenn nur das Verdeck erneuert werden muss oder ein Sitz neu bezogen werden soll, ist das ein vollwertiger Auftrag. Wir empfehlen keine Arbeiten, die aus unserer Sicht nicht notwendig sind.

Wie lange dauert eine vollständige Innenraumrestaurierung?

Das hängt stark vom Umfang und vom Zustand des Fahrzeugs ab. Bei einem vollständigen Innenraum rechnen wir mit mehreren Wochen. Wir nennen Ihnen nach der Befundaufnahme eine realistische Einschätzung und halten Sie über den Fortschritt informiert.

Was passiert, wenn während der Arbeit Unvorhergesehenes auftaucht?

Wir kontaktieren Sie umgehend, beschreiben den Befund und besprechen das weitere Vorgehen. Wir beginnen keine zusätzlichen Arbeiten ohne Ihre Freigabe.

Welchen Wert hat die Dokumentationsmappe?

Die Mappe mit Materialzertifikaten und Vorher-Nachher-Aufnahmen ist bei Gutachten, H-Kennzeichen-Einstufungen und beim Verkauf des Fahrzeugs ein nachweisbares Dokument über den Zustand und die Qualität der Restaurierung. Viele Gutachter schätzen diese Art der Nachweisführung.

Verwenden Sie auch nicht-originale Materialien?

Nur wenn das Original nicht mehr verfügbar oder rekonstruierbar ist. In diesem Fall wählen wir Materialien, die der Epoche und dem Hersteller entsprechen, und dokumentieren die Abweichung. Wir erklären Ihnen das immer vor Beginn der Arbeit.

Kann ich das Fahrzeug auch ohne vorherigen Termin vorbeibringen?

Nein. Wir bitten um eine vorherige Kontaktaufnahme, damit wir ausreichend Zeit für die Befundaufnahme einplanen können. Das stellt sicher, dass wir Ihrem Fahrzeug die Aufmerksamkeit geben können, die es verdient.

Dokumentation

Die Dokumentationsmappe im Detail

Jede Restaurierung bei Nabrivenor endet mit einer gebundenen Dokumentationsmappe. Sie enthält die fotografische Bestandsaufnahme vom Beginn der Arbeit sowie die Abschlussaufnahmen nach Fertigstellung. Dazu kommen die Materialzertifikate aller verwendeten Stoffe, Leder, Schaumstoffe und Befestigungsmaterialien.

Diese Zertifikate belegen Herkunft, Zusammensetzung und Qualitätsklasse. Sie sind auf Deutsch ausgestellt und von unseren Lieferanten unterzeichnet. Für Fahrzeuge mit H-Kennzeichen oder für Oldtimer, die bei Concours-Veranstaltungen gezeigt werden, ist diese Nachweisführung besonders wertvoll.

Die Mappe gehört dem Fahrzeug, nicht dem Besitzer. Sie sollte beim Fahrzeug verbleiben und bei einem Verkauf übergeben werden.

Übergabe der Dokumentationsmappe an den Fahrzeugbesitzer

Fragen, die hier nicht beantwortet wurden?

Schreiben oder rufen Sie uns an. Wir beantworten Fragen zu Ihrem konkreten Fahrzeug gerne direkt.

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